Schulchronik von Gerstedt

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Scheune ihren Ball verloren hatten und um besser sehen zu können ein Streichholz anzündeten. Es wurde noch im selben Jahr eine große moderne Scheune errichtet.

Bei dem Bau eines Gebäudes bei Kersten (Nr.9 oder 3) „schlecht zu lesen“ im Jahre 1940 verunglückte ein bei dem Bau beschäftigter Zimmermann tödlich.

In den 40 Jahren meines Hierseins wurden verschiedene bauliche Veränderungen an den einzelnen Gehöften vorgenommen. Die Mühle (Wolfsmühle), die im 13. Jahrhundert bei Osterwohle lag, wurde zu der Zeit erst an der jetzigen Stelle errichtet. Die Notwendigkeit der Verlegung lag darin, daß Salzwedel aus Sicherheitsgründen das Flußbett der Dumme änderte und den Lauf von Wiestedt ab in östliche Richtung leitete, während der ursprüngliche Lauf nördliche Richtung inne hatte. Heute ist das die alte Dumme, die

Eingefügt: S. auch S.10.

an dem Flecken Bergen vorbeifließt. An diesem alten und ursprünglichen Teil des Flusses konnte wegen des Wassermangels konnte die Mühle den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten und wurde bei Gerstedt aufgebaut. Im Jahre 1909 lagen noch einige Wirtschaftsgebäude dem Mühlengebäude gegenüber, da, wo sich heute der Ziergarten befindet. Vor dem ersten Weltkrieg wurden die Wirtschaftsgebäude neu gebaut, wodurch ein geschlossener Hof entstand. Vor dem 2. Weltkriege wurde die Mühle auf elektrische Kraft umgebaut, so daß heute die Wasserkraft nicht mehr ausschlaggebend ist.

1923 baute Reinhold Schulz „i-Punkt fehlt“ (daher ggf. Remhold) das Tagelöhnerhaus (Nr. 5 a)

Author: Arne

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