Schulchronik von Gerstedt

(Seite 12)

Verhältnisse („sah“ fehlt im Originaltext) es so aus, daß der Hof Nr. 3 (Jetzt Kersten, vorher Fuhrmann, vordem Schweigel) und der Hof Nr. 5 Doppelhöfe sind, (auf 5 haben seit („xxx“) Jahren nur Schulzen gesessen.) während die Höfe Nr. 1 und 2 je 1 ½ Höfe sind. Im Jahre 1932 wurde der Hof Nr. 6 verkauft. Der damalige Besitzer desselben verzog nach Vahrholz, wo er sich eine Wirtschaft kaufte, die er aber nicht lange halten konnte. Auf dem Hofe Nr. 6 brach im Sommer 1931 ein Brand aus, der ein Stallgebäude und die Scheune in Asche legte. Beim Verkaufe dieser Hofstelle erwarb  Kerstens (Nr.3) das Haus- und Hofgrundstück, während die Ländereien vereinzelt wurden. Auf dem Hofe Nr.7 lebten seit 1923 nur die Mutter mit ihrer kränklichen Tochter. Die meisten Ländereien wurden verpachtet. Nach dem Tode der Tochter („xxx“) verpachtete die Witwe das Hofgrundstück  und den größten Teil der Ländereien an Fritz Schulz (Nr.2).

Als im Jahre 1946 die Witwe starb, traten Verwandte von ihr in Hagen und Schieben die Erbschaft an, ohne daß sich in den bisherigen Wirtschaftsverhältnissen dieses Hofes etwas änderte. Die Wirtschaftsgebäude sind verfallen, so daß kaum anzunehmen ist, daß dieser Hof als selbstständiger Wirtschaftsbetrieb wieder in Betrieb kommt.

In Gr. Gerstedt waren zu Zeit der Separation 10 Höfe. Davon sind in der ursprünglichen Größe noch 6 vorhanden, während die übrigen verkleiner oder vereinzelt sind. Die Lage des Dorfes wurde durch den Brand von 1865 vollständig verändert. Die jetzigen Höfe bezw. Wohnhäuser 14, 20 und 21/22 lagen

Author: Arne

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